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Wie schreibt man eine Bewerbung?

Wie man in die engere Auswahl kommt

Mit der richtigen Bewerbung kommt man leicht in die engere Auswahl

Auch wenn die deutsche Konjunktur wieder angezogen hat, sind immer noch viele Menschen ohne Arbeit. Wer sich nicht auf Angebote des Jobcenters verlassen möchte, schreibt so genannte Initiativ-Bewerbungen. Darunter versteht man Bewerbungen, die man an ein Unternehmen sendet, ohne zu wissen, ob es aktuell ein konkretes Job-Angebot gibt. Vielen Firmen gefällt die Eigeninitiative, und zudem haben viele große Firmen immer gerade Jobs zu vergeben, auch wenn diese noch nicht offiziell ausgeschrieben worden sind. Zudem sollte man als Arbeitssuchender natürlich immer die Stellenanzeigen in der Zeitung und im Internet im Auge behalten.

Was sollte in einer Bewerbung stehen?

Neben allgemeinen Informationen zur Person wie Name, Adresse, Telefonnummer und Familienstand, spielt die bisherige Berufserfahrung eine große Rolle. Arbeitssuchende, die eine Bewerbung schreiben, sollten zunächst alle besuchten Schulen und alle erreichten Abschlüsse auflisten. Dies sind formale Kriterien, die für manchen Arbeitgeber interessant sein können. Zudem sollte man schreiben, in welchen Unternehmen man bisher gearbeitet hat und welche Tätigkeiten man dort konkret ausgeübt hatte. Hieraus ergeben sich wichtige Erfahrungen, die für einen potentiellen Arbeitgeber sehr wichtig sind. Wenn man in den bisherigen Unternehmen außergewöhnliche Erfolge erzielen konnte, sollte dies spätestens im Bewerbungsgespräch eine Rolle spielen.

Wie geht man mit Leerzeiten und Schwächen um?

Gerade Langzeitsarbeitslose haben oft eine schwierige Vita. Sie haben die Schule vielleicht abgebrochen, haben einige Jahre gar nichts gemacht und waren immer wieder arbeitslos gemeldet. Es empfiehlt sich dennoch, ehrlich zu sein und keine Lügen zu erfinden, die auffliegen könnten. Wenn dies geschieht, hat man keine Chance mehr auf einen Job. Schwächen und problematische Angaben im Lebenslauf sollte man in der Bewerbung möglichst immer mit einem positiven Aspekt verbinden. Wer lange arbeitslos war, kann zum Beispiel schreiben, wie er diese Zeit trotzdem für die persönliche Entwicklung genutzt hat: Sprachkurse können für das Unternehmen einen Mehrwert bieten, auch spezielle Computerkenntnisse, die man sich in dieser Zeit angeeignet hat, sollte man unbedingt erwähnen.